Persönliches

Hallo liebe Freunde!
Ich freue mich, dass Ihr meine Seite gefunden habt. Ihr habt hier Gelegenheit, einige persönliche Informationen zu erhalten.

Das Musizieren zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden und bildet für mich die Basis schlechthin.
Mein Musikerleben mit öffentlichen Auftritten begann im Alter von 15 Jahren. Ich war seinerzeit Mitglied in der Schülerband der Hebbelschule in Kiel. Wir spielten auf mehreren Schulfesten Rock`n Roll und Skiffle. Die Stimmung war immer bombig. An diese Zeit erinnere ich mich sehr gerne.

Mein erstes Instrument war eine Höfner-Akustikgitarre Baujahr 1956 in rot, die damals schon als Cutaway zu haben war. Diese Gitarre begleitete mich über viele Jahre, bis sie letztendlich bei einem Lagerfeuer zu Bruch ging. Diesen Verlust bedaure ich heute noch, und ich bin tatsächlich versucht, bei eBay ein Instrument gleicher Serie zu erstehen.
Nach der Schulzeit war ich überJahre mit meiner Musik so ziemlich alleine, das heißt, die Gitarre wurde zwar regelmäßig gequält, aber vor Publikum spielte ich nur bei Geburtstagen oder zu anderen Feierlichkeiten. Schließlich ergab es sich an meinem 35.Geburtstag, dass ich vor versammelter Gesellschaft zum Gitarrespielen angehalten wurde. Unter meinen Handballfreunden, die mit mir feierten, befand sich auch Bernd Cohrt, der "Urbassist" der "Speellüüd". Wir spielten zusammen einige Oldies. Am Ende der Feier sagte er zu mir: "Du kannst ja mal mitkommen, ich spiel Bass in einer plattdeutschen Folkgruppe." Klar war ich zum nächsten Übungsabend anwesend. Auf Anhieb ergab sich ein harmonisches Miteinander in der Gruppe, so dass ich prompt Mitglied der "Speellüüd" wurde. Das war im Jahre 1980. Seit dieser Zeit bin ich dabei, Bernd seit langem leider nicht mehr.
Die traditionelle Musik war für mich zunächst gewöhnungsbedürftig, aber die Mucke in der Gruppe brachte mir großen Spaß, so dass ich mich schnell an dieses neue Genre gewöhnte. Mit der Zeit wuchs auch der Anteil an irischen Melodien. Schließlich hatten wir eine interessante Mischung aus traditionellem norddeutschen und irischem Sound gefunden, die lange Zeit unsere musikalische Visitenkarte darstellte.
Im Laufe der vielen Jahre habe ich Spaß daran gefunden, auf den unterschiedlichsten Instrumenten zu spielen. So stieß ich schließlich auch auf die Drehleier, die wir in unserem Programm „Folk`n Rock op Platt“ einsetzten. Anfangs mussten wir uns alle an den neuen Sound gewöhnen. Aber wir haben etliche Titel in das Programm aufgenommen, in denen dieses schöne Instrument eingesetzt wurde.
Das aktuelle Instrument, an dem ich arbeite, ist die "red- pipe" eine ganz geniale Entwicklung. Sie stellt das Bindeglied zwischen traditionellen Dudelsäcken zu einer neuen Generation von pipes dar, den elektronisch betriebenen. Die " red pipe " weist gesampelte, also Originalsounds auf. Sie läßt sich in jeder beliebigen Tonart in den Griffweisen von Great Highland Bagpipe, Gaita, Marktsack und Smallpipe mit oder ohne zugeschaltete Drones spielen, einfach genial. Geht doch mal zur Info auf den Link " info@redpipes. eu "

Mit unserer Musik versuchen wir möglichst junge Leute anzusprechen und ihnen somit die plattdeutsche Sprache näherzu bringen, was uns eigentlich in den vergangenen fast dreißig Jahren immer ein großes Anliegen war. Ich darf sagen, dass ich mich freue und etwas stolz darauf bin, auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum Erhalt unserer schönen alten Mundart zu leisten.

Ich hoffe, dass ich noch lange Gelegenheit haben werde, mit meinen Speellüüd- Freunden durch die Lande zu ziehen und möglichst viele Menschen mit unserer Musik zu erfreuen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Euch beim nächsten Auftritt-

herzlichst Euer Klaus


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